Wasserfakten
Trinkwasserqualität in Deutschland

Wie sicher ist unser Wasser?
In Deutschland gelten strenge Gesetze und Kontrollen für die Qualität des Trinkwassers. Das Wasser, das aus unseren Hähnen fließt, muss laut der Trinkwasserverordnung hohe Standards erfüllen, die festlegen, welche Fremdstoffe in welcher Konzentration im Wasser erlaubt sind. Dabei können selbst chemische Substanzen wie Nitrat oder Blei in geringen Mengen zulässig sein. Allerdings gibt es Kritik an der Trinkwasserverordnung, da sie derzeit nur etwa 40 Fremdstoffe berücksichtigt, während die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, das Wasser auf bis zu 200 Stoffe zu überprüfen. Darüber hinaus sind viele Grenzwerte, wie etwa der für Nitrat mit 50 mg/l, umstritten und werden von Experten als zu hoch angesehen.
Verantwortung der Hausbesitzer
Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Verantwortung der Wasserversorger in der Regel an der Wasseruhr des Hauses endet. Ab diesem Punkt ist der Hausbesitzer dafür zuständig, die Wasserqualität aufrechtzuerhalten. Dies kann problematisch sein, wenn das Wasser auf seinem Weg durch alte oder kontaminierte Rohre an Qualität verliert. Besonders bedenklich wird dies, wenn man Studien wie die der Universität von Iowa betrachtet, die zeigen, dass bereits geringe Nitratmengen im Trinkwasser das Krebsrisiko signifikant erhöhen können.
PFAS: Die "Ewigkeits-Chemikalien" in unserem Wasser
Obwohl die Trinkwasserqualität in Deutschland durch Regulierungen als sehr hoch gilt, gibt es immer wieder Berichte über Verunreinigungen, die Anlass zur Sorge geben. Ein besonders aktuelles und beunruhigendes Thema ist der Nachweis von PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen), auch bekannt als "Ewigkeits-Chemikalien", in Trinkwasserproben. Diese Substanzen sind extrem langlebig und schwer abzubauen, wodurch sie über lange Zeiträume in der Umwelt verbleiben.
Eine Untersuchung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat gezeigt, dass PFAS in neun von zehn getesteten Leitungswasserproben und in drei von fünf Mineralwasserproben nachweisbar waren. Diese Chemikalien stehen im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein und können Leber, Nieren und das Immunsystem negativ beeinflussen. Der häufige Nachweis von PFAS verdeutlicht die Notwendigkeit, deren Einsatz in Industrie und Konsumgütern drastisch zu reduzieren und den Eintrag in die Umwelt zu verhindern.
Landwirtschaftliche Belastungen: Nitrat und Pestizide
Ein weiteres bedeutendes Problem für die Trinkwasserqualität ist die intensive Landwirtschaft. Überdüngung und der Einsatz von Pestiziden führen dazu, dass Nitrate und Nitrite in ungewöhnlich hohen Mengen ins Grundwasser gelangen. Diese Substanzen stellen eine erhebliche Gefahr für die Trinkwasserversorgung dar, da sie die Wasserqualität verschlechtern und zu gesundheitlichen Risiken führen können. Hinzu kommen Pestizide und Fungizide, die durch ihren Einsatz in der Landwirtschaft ebenfalls ins Grundwasser gelangen und die Wasserqualität weiter beeinträchtigen.
Wasseranalysen: Eine unvollständige Darstellung?
Trotz dieser Herausforderungen wird das Trinkwasser in Deutschland oft als hochwertig wahrgenommen. Dies liegt jedoch auch daran, wie die Ergebnisse von Wasseranalysen interpretiert und präsentiert werden. Da nur eine begrenzte Anzahl von Substanzen geprüft wird, bleibt oft die tatsächliche Belastung des Wassers unklar. Der Nachweis von Nitrat, PFAS und anderen Schadstoffen in Wasserproben zeigt, dass die bisherigen Analysen nicht das gesamte Spektrum der möglichen Verunreinigungen abdecken.
Fazit: Ein genauerer Blick auf die Wasserqualität ist nötig
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Trinkwasserqualität in Deutschland zwar strengen Regulierungen unterliegt, aber dennoch erhebliche Probleme bestehen. Verunreinigungen durch Chemikalien wie PFAS und Nitrate sowie der eingeschränkte Umfang der Wasseranalysen werfen die Frage auf, wie sicher unser Trinkwasser tatsächlich ist. Hausbesitzer sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein und möglicherweise zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die Qualität ihres Wassers zu sichern.
Ist Umkehrosmose die Lösung?

Umkehrosmose: Eine fortschrittliche Technologie zur Wasserreinigung
Die Umkehrosmose ist eine hochmoderne Wasserfiltertechnologie, die entwickelt wurde, um Wasser von Verunreinigungen und Schadstoffen zu befreien. Dieser Prozess basiert auf der Umkehrung des natürlichen Osmoseprinzips. Dabei wird das Wasser unter hohem Druck durch eine halbdurchlässige, extrem feinporige Membran geleitet. Diese Membran besitzt winzige Poren mit einem Durchmesser von nur 0,0001 Mikron, was bedeutet, dass nur Wassermoleküle die Barriere passieren können.
Effektive Filterung von Schadstoffen
Im Vergleich dazu sind Schadstoffe wie Bakterien, Viren und gelöste Stoffe wie Nitrat, Blei, Kupfer, Pestizide, Arzneimittelrückstände und Hormone erheblich größer und können die Membran nicht durchdringen. Dadurch wird nahezu jedes Verunreinigungselement herausgefiltert, was zur Entstehung von nahezu reinem Wasser führt. Dies macht die Umkehrosmose besonders effektiv, um reines und schadstofffreies Trinkwasser zu erzeugen, das für den täglichen Gebrauch, aber auch für spezielle Anwendungen ideal ist.
Breite Einsatzmöglichkeiten: Vom Haushalt bis zur Industrie
Die Umkehrosmose wird in verschiedenen Bereichen eingesetzt, von Haushalten bis hin zur Industrie. Sie eignet sich hervorragend, um höchste Wasserqualität zu garantieren, sei es für den persönlichen Konsum oder industrielle Zwecke. Besonders in der Aquaristik wird diese Methode verwendet, um die Wasserqualität in Aquarien sicherzustellen. Das so gefilterte Osmosewasser ist frei von schädlichen Stoffen und damit eine sichere Grundlage für gesundheitsbewussten Genuss und einen unbeschwerten Lebensstil.
Reines Wasser als Basis für Gesundheit und Sicherheit
Durch den Einsatz der Umkehrosmose entstehen schadstofffreies Trinkwasser und damit ein sicheres und gesundes Wasser für den täglichen Gebrauch. Dieses reine Wasser, das durch die präzise Filterung entsteht, bietet nicht nur sorgenfreien Genuss, sondern auch die Grundlage für einen bewussten, gesundheitsorientierten Lebensstil, frei von Schadstoffen wie Pestiziden, Chlor, Arzneimittelrückständen oder Asbest.
Mikroplastik in Flaschenwasser

Eine aktuelle Studie der University of Columbia in den USA hat gezeigt, dass Flaschenwasser deutlich stärker mit Mikroplastik belastet ist, als bisher angenommen. Die Untersuchung ergab, dass in einem Liter Flaschenwasser durchschnittlich rund 240.000 Plastikpartikel enthalten sind – eine Zahl, die die bisherigen Schätzungen und Messungen bei weitem übertrifft.
Besonders häufig wurde der Kunststoff Polyethylenterephthalat (PET) nachgewiesen. Das ist wenig überraschend, da PET das Hauptmaterial für viele Wasserflaschen ist. Doch nicht nur durch Hitzeeinwirkung oder das Zusammendrücken der Flaschen können sich Plastikpartikel lösen. Eine Studie aus dem Jahr 2021 legt nahe, dass auch beim Öffnen und Schließen der Flaschen Partikel von Deckel und Flaschenhals ins Wasser gelangen.
Neben PET wurden auch andere Kunststoffe wie Polyamid (PA), Polystyrol (PS), Polyvinylchlorid (PVC) und Polymethylmethacrylat (PMMA) gefunden, die in verschiedenen industriellen Prozessen verwendet werden. Diese Erkenntnisse werfen ernste Fragen zur Sicherheit von Flaschenwasser und den potenziellen Auswirkungen auf die Gesundheit auf.
Mineralstoffe & Wasser

Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass Wasser, insbesondere Mineralwasser, eine wichtige Quelle für Mineralstoffe darstellt. Tatsächlich sind die Mengen an Mineralien im Wasser jedoch zu gering, um den täglichen Bedarf zu decken. Um den Körper allein durch Wasser ausreichend mit Mineralstoffen zu versorgen, müsste man täglich mehr als 10 Liter trinken. Zudem können Mineralien aus Lebensmitteln organischen Ursprungs vom Körper weitaus besser aufgenommen werden, weshalb die Ernährung die bevorzugte Quelle für Mineralstoffe sein sollte. Wasser ist primär dafür zuständig, als Lösungs- und Transportmittel im menschlichen Körper zu fungieren, nicht zur Mineralstoffversorgung. Damit es diese Aufgabe optimal erfüllt, sollte das Wasser möglichst rein und frei von Schadstoffen sein. Je weniger Fremdstoffe das Wasser enthält, desto besser kann es Nährstoffe transportieren und Schadstoffe aus dem Körper ausscheiden. Reines Wasser verbessert die Fähigkeit des Körpers, unerwünschte Stoffe zu binden und auszuscheiden, was die allgemeine Gesundheit unterstützt.
Osmosewasser beim Sport

Die Bedeutung von Hydratation im Sport kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, unabhängig von der Sportart oder dem Leistungsniveau. Von Jogging und Fitness über Tennis bis hin zu Fußball gilt die Faustregel: Wer viel schwitzt, muss auch viel trinken. Aber welches Wasser eignet sich am besten, um den Durst zu stillen und die Leistung zu optimieren? Wir empfehlen Osmosewasser für sportliche Aktivitäten. Zahlreiche erfolgreiche Athleten bevorzugen Wasser, das durch Osmoseanlagen gefiltert wurde, wegen seiner Reinheit und Effizienz.
Osmosewasser ist besonders vorteilhaft für Sportler, da es frei von Verunreinigungen ist und somit als ideales Transportmittel für Nährstoffe und Mineralien dient, die während des Trainings entscheidend sind. Diese Nährstoffe unterstützen die Funktionsfähigkeit des Körpers und helfen den Muskeln, effizient zu arbeiten. Da Osmosewasser keine anderen Stoffe enthält, kann es Nahrungsergänzungsmittel, die nach individuellen Bedürfnissen und spezifischen Anforderungen verschiedener Sportarten ausgewählt werden, effektiv zu den Muskeln transportieren.